Ein Schritt zurück für einen Sprung nach vorn – Mein Rücktritt als Bezirksvertreter für Heckinghausen

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Freundinnen und Freunde Heckinghausens,

zum 30. November 2025 habe ich meinen Rücktritt als Bezirksvertreter für Heckinghausen erklärt. Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen und ich habe mir die Sache sehr wohl überlegt. Denn selbstverständlich möchte ich nach wie vor auch in Heckinghausen wirken, dieser Stadtteil liegt mir am Herzen und das wird sich auch nicht ändern.

Doch auf der anderen Seite darf man nicht an seinem Amt hängen und den jungen Menschen die Wege versperren. In der Politik, wie überall im Leben, gilt es den Generationenwechsel aktiv vorzubereiten. Es geht nicht darum, Posten zu besetzen, sondern darum, Verantwortung weiterzugeben und neuen Ideen Raum zu schaffen. Nur so kann unsere Demokratie lebendig und zukunftsfähig bleiben. Ich sehe es als meine Pflicht an, den Jüngeren den Platz zu räumen, damit sie in das politische Amt hineinwachsen und ihre eigenen Akzente setzen können.

Das bedeutet jedoch keineswegs, dass ich mich aus Heckinghausen verabschiede. Ganz im Gegenteil: Ich werde mich nach wie vor aktiv im Stadtteil einbringen und das nicht nur im politischen Bereich. Ob im Bürgerverein, Nachbarschaftsinitiativen oder dem Reparatur-Café: Mein Engagement für unser Heckinghausen bleibt bestehen.

Auch in der Kommunalpolitik bleibe ich präsent. Der Rückzug aus der Bezirksvertretung heißt nicht, dass ich mich aus der gesamten kommunalpolitischen Arbeit zurückziehe. Denn als Stadtverordneter für unseren Stadtteil bleibe ich euch erhalten und werde mich auch weiterhin für die Interessen Heckinghausens im Stadtrat einsetzen. Die große Bühne des Rates verlasse ich nicht, ich wechsle lediglich meine Rolle in der Bezirksvertretung.

In Zukunft kann ich mich nach wie vor auch in die Bezirksvertretung einbringen, jedoch nur als beratendes Mitglied. Eine Stimmberechtigung werde ich nicht haben. Ich hoffe jedoch darauf, dass die Mitglieder der Bezirksvertretung meine Empfehlungen und Anregungen in ihrem Stimmverhalten berücksichtigen werden. Meine Erfahrung und mein Wissen aus vielen Jahren stelle ich gerne zur Verfügung, aber die Entscheidungen liegen nun in jüngeren bzw. anderen Händen.

Ein besonderes Wort möchte ich an meinen Nachfolger richten: Meinem Nachfolger Anton Lipor wünsche ich einen guten Start und eine geschickte Hand bei der Ausübung seines Amtes. Er hat mein volles Vertrauen und ich bin sicher, dass er frischen Wind in die Bezirksvertretung bringen wird. Möge er stets den Mut haben, eigene Wege zu gehen, und die Weisheit, auf die Stimmen der Bürger zu hören.

Liebe Heckinghausener, dieser Schritt ist für mich kein Abschied, sondern eine Neuausrichtung. Ich bleibe euer Ansprechpartner, euer Fürsprecher im Rat und ein aktiver Mitgestalter in unserem Stadtteil. Denn Heckinghausen ist mehr als ein Ort – es ist eine Gemeinschaft und dieser Gemeinschaft werde ich auch weiterhin mit ganzer Kraft dienen.

Bildquellen

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